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Parade am Ring will politische Anliegen in den Vordergrund rücken
Wien (pte, 10. Jun 2002 14:25)
Zum zweiten Mal zieht am kommenden Samstag,
dem 15. Juni, die Demo-Parade "Free Re Public" http://www.freerepublic.at
eine Runde auf der Wiener Ringstrasse. Die Veranstaltung findet in diesem
Jahr am "Tag der freien Medien" statt. Der lautstarke Umzug
mit zahlreichen DJ-besetzten LKWs soll an diesem Tag die Aufmerksamkeit
auf die Bedeutung nicht-kommerzieller und partizipativer Medienprojekte
lenken, teilten die Veranstalter heute, Montag, in einer Aussendung mit.
Unterstützer und Veranstalter der Parade nach dem Vorbild der Berliner
Loveparade und in der Tradition der Wiener Free Party sind u.a. Public
Netbase, Radio Orange 94.0, SOS Mitmensch sowie die Österreichische
Hochschülerschaft. Mit dabei ist auch die im vergangenen Jahr zu
medialer Bekanntheit gekommene VolxTheaterKarawane.
Die Veranstalter wollen die Parade nicht auf
eine Demonstration gegen die Regierung reduziert sehen. "Eine breite
Allianz aus Soundsystemen, DJs, Musikern, Initiativen aus dem Sozial-
und Kulturbereich sowie Veranstalter" soll anlässlich des 3.
Tages der freien Medien aufzeigen, dass sich "die Plattenteller in
Wien für eine Zukunft jenseits von Zwang, Bevormundung und Verdummung
drehen", heißt es in der Aussendung. Die Parade wendet sich
gegen ein Klima eingeschränkter Meinungsfreiheit. Forderungen sind
u.a. der freie Zugang zu Bildung, das Recht auf Selbstorganisation sowie
die Abschaffung des Paragraphen 209. Erstmals hat "Free Re Public"
im vergangenen Jahr in Abgrenzung zur kommerzialisierten Loveparade stattgefunden.
Die Demo startet samstags um 14 Uhr und bewegt sich einmal in Fahrtrichtung
um den Ring.
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